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Gefahren am Geldautomaten

Wer regelmäßig Bargeld am Geldautomaten zieht, weiß in der Regel, dass dies nicht immer ganz ungefährlich ist. Die Tricks, die Betrüger anwenden, um der soeben abgehobenen Scheine anderer Leute habhaft zu werden, werden immer ausgefeilter. Ein Blick über die Schulter, ob der Hintermann auch tatsächlich auf Abstand bleibt und nicht etwa die PIN-Eingabe beobachtet, reicht längst nicht mehr. Eine neue, einfache, aber leider sehr effektive Betrugsmethode namens „Cash-Trapping“ verunsichert jetzt Bankkunden unter anderem in Nordrhein-Westfalen. Dabei installieren die Ganoven eine täuschend echt wirkende Attrappe des Verschlusses über der Geldausgabe, welche an einem Klebestreifen das ausgeworfene Geld festhält. Der Bankkunde findet kein Geld in der Klappe, denkt, der Apparat sei kaputt und beschließt, sich später an seine Bank zu wenden – in der Zwischenzeit sind die Täter natürlich schon über alle Berge mit dem Geld.

Schon viele Bankkunden sind dieser Methode zum Opfer gefallen. Für einen von ihnen, Werner N., besonders fatal: Er hat gerade erst einen Kredit aufgenommen, um sein neues Laptop bezahlen zu können. Das Geld von diesem Kredit ist just auf seinem Konto eingegangen, da will er 2000 Euro in bar abheben. Er steckt also wie gewohnt seine EC-Karte in den Geldautomaten, der sich auf halbem Wege zwischen seiner Wohnung und seinem Ziel, dem Elektromarkt, befindet. Er gibt seine PIN und den gewünschten Betrag ein, der Vorgang läuft, der Automat spuckt seine EC-Karte wieder aus – doch als sich die Klappe öffnet, sind keine Scheine zu sehen. Herr N. bleibt erst einmal ruhig. Wenn der Automat kaputt ist, braucht er das ja nur bei seiner Bank zu melden und wird die Summe schon erhalten, ist er sich sicher. Noch einigermaßen gelassen, fährt er zu seiner Hausbank in der Innenstadt. Dort prüft man den Vorgang, kann den Fehler aber nicht entdecken. Das Geld ist ausgezahlt worden, heißt es. Für Werner N. ist erst einmal nichts zu holen. „Sein“ Laptop bleibt im Laden stehen, sein Kredit bleibt ihm „erhalten“. Immerhin: Die Bank überprüft den manipulierten Geldautomaten, damit so etwas künftig nicht mehr passiert. Doch die Betrüger sind inzwischen längst zu anderen Geldautomaten weitergezogen. Wer sich vor dieser Masche schützen, aber dennoch weiterhin am Automaten Geld abheben will, sollte sich diesen immer genau ansehen, bevor er seine EC-Karte versenkt. Wirkt irgendein Teil am Automaten „irgendwie aufgesetzt“, ist Vorsicht angesagt. Im Zweifelsfall lässt man es besser und informiert die jeweilige Bank. Hat man bereits seine Daten eingegeben und erhält kein Geld, sollte man auf keinen Fall weggehen, sondern sofort die Bank oder bei Bedarf auch die Polizei per Handy kontaktieren.

Finanztipp: Factoring zur Unternehmenssicherung!

 
Dicker Fisch an der Wasseraufbereitungs-Angel
Den größten Auftrag in der 60-jährigen Geschichte des Unternehmens hat die Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH jetzt an Land gezogen. Es ist die Prozesswasserbehandlung für die Erweiterung eines bestehenden Gaskraftwerks in Maasbracht (Niederlande). Auftraggeber ist das Unternehmen Essent Projects B.V., der größte Energieversorger in den Niederlanden. Zur selben Zeit wurde der Wasseraufbereitungs-Spezialist aus Höchstädt a. d. Donau vom gleichen Auftraggeber mit der Erweiterung einer Prozesswasseraufbereitung eines zweiten Kraftwerkstandorts beauftragt. Der neue Kraftwerksblock C soll zukünftig über eine Leistung von mehr als 1.200 Megawatt verfügen. Grünbeck übernimmt als Generalunternehmer die Verantwortung für die Bereitstellung des erforderlichen Reinstwassers für die Dampf-und Gasturbinen. Dabei wird zur Vollentsalzung des vorhandenen Brunnenwassers eine bewährte Verfahrenskombination aus Umkehrosmose- und Ionenaustauschertechnologie eingesetzt. Dieser Großauftrag...
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